Georg-Ackermann-Schule

Breuberg/Rai-Breitenbach

Breuberg, Januar 2026 – Die Georg-Ackermann-Schule in Breuberg wurde am 20. Januar 2026 im Kurhaus Wiesbaden als eine von 9 Schulen in Hessen mit dem 18. Hessischen IHK-Schulpreis 2025 ausgezeichnet. Die Jury würdigte das Ausbildungsprojekt 2025 der Schule, das gemeinsam mit der Stadt Breuberg und den Jugendwerkstätten Odenwald e.V. umgesetzt wurde, als herausragendes Beispiel für praxisnahe Berufsorientierung und erfolgreiche Kooperation von Schule, Kommune und Wirtschaft. 

 

Die Auszeichnung wurde von Kultusminister Armin Schwarz und der Präsidentin des Hessischen Industrie- und Handelskammertages, Kirsten Schoder-Steinmüller, überreicht. Stellvertretend für alle Beteiligten nahmen Andriana Terzi (teilnehmende Schülerin), Christoph Raab (Koordinator Berufsorientierung der Georg-Ackermann-Schule), Ralph Sparfeld (Berufsorientierung) sowie Jennifer Martinetti und Tobias Hotz (Projektverantwortliche der Stadt Breuberg) die Urkunde und das mit 1.500 Euro dotierte Preisgeld entgegen. Der Hessische Industrie- und Handelskammertag (IHK) würdigt damit Schulprojekte, die jungen Menschen frühzeitig realistische Einblicke in verschiedene Berufsfelder ermöglichen und sie gezielt auf den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt vorbereiten. 

Das Ausbildungsprojekt 2025 fand vom 23. Juni bis zum 3. Juli 2025 statt und bot Schülerinnen und Schülern der Georg-Ackermann-Schule die Möglichkeit, intensive Einblicke in handwerkliche Ausbildungsberufe zu gewinnen. Mittelpunkt des Projekts war die gestalterische und handwerkliche Neugestaltung einer Naherholungsfläche „Am Suppenberg“ im Stadtteil Sandbach. Die Idee dazu geht auf den Wettbewerb „Gute Ideen für eine enkeltaugliche Zukunft“ zurück und wurde von den Jugendlichen mit großem Engagement in die Tat umgesetzt. 

Im Rahmen des Projekts installierten die Schülerinnen und Schüler eine Panorama-Schaukel, stellten eine Fallschutzfläche her und strukturierten das Gelände neu. Zudem wurde die Fläche bepflanzt und mit Sitzgelegenheiten gestaltet, sodass ein attraktiver Aufenthaltsort für die Öffentlichkeit entstand. Ergänzend dazu wurden Hochbeete für die öffentliche Parkanlage am Treffpunkt Rodensteiner im Stadtteil Neustadt angelegt.

Während des Projekts erhielten die Jugendlichen praxisnahe Einblicke in die Ausbildungsberufe Schreiner/-in, Baumschulgärtner/-in und Garten- und Landschaftsbauer/-in. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern nicht nur theoretisches Wissen zu vermitteln, sondern echte handwerkliche Erfahrungen zu ermöglichen und ein realistisches Verständnis beruflicher Tätigkeiten zu fördern.

Ein besonderer Dank gilt der Stadt Breuberg, die das Ausbildungsprojekt bereits seit 2005 erfolgreich unterstützt und durchführt.

Mit der Auszeichnung unterstreicht die Georg-Ackermann-Schule ihren Anspruch, Berufsorientierung nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern durch konkrete, greifbare Erfahrungen und Kooperationen lebendig werden zu lassen. Alle Beteiligten sehen in diesem 

Projekt einen wichtigen Baustein für die Entwicklung junger Menschen – weit über die reine Berufswahl hinaus. 

Hier ein Video mit unseren Schülern  (ab 00:01:32).

 

v.l. Kultusminister Armin Schwarz, Christoph Raab, Tobias Hotz, Jennifer Martinetti , Ralf Sparfeld, Andriana Terzi,

Kirsten Schoder-Steinmüller Präsidentin des Hessischen Industrie- und Handelskammertages